Homogenbereiche – Endlich ein vernünftiger Ansatz

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Mit dem Ergänzungsband 2015 zur VOB Ausgabe 2012 wurden die über Jahrzehnten bewährten Boden- und Felsklassen im Tiefbau abgeschafft und durch Homogenbereiche ersetzt.

Nach 2 Jahren Umgang mit diesen Homogenbereichen muss ich als Anwender im Bereich Rohrvortrieb und Spülbohrverfahren feststellen, dass sich mit der Einführung der Homogenbereiche Vieles verschlechtert hat.

Durch die Einführung der Homogenbereiche wurde(n)

  • die Bürokratie erhöht
  • der Aufwand bei der Kalkulation erhöht
  • die Qualität vieler  Ausschreibungen verringert
  • einige  Baugrundgutachter überfordert
  • die Auswahl des passenden und wirtschaftlichsten Bohrverfahrens erschwert
  • das Ausführungsrisiko erhöht
  • die Baupreise erhöht
  • der Ärger auf den Baustellen vermehrt

Nach zwei Jahren Chaos gibt es jetzt endlich einen vernünftigen Ansatz, wie man trotz Homogenbereiche wieder Ruhe und Sicherheit in den Bauablauf bringen kann.

Ein Arbeitskreis der GSTT – Deutsche Gesellschaft für grabenloses Bauen hat eine Arbeitshilfe „Homogenbereiche“ veröffentlicht, die ich allen Planern, Auftraggebern und Bohrfirmen wärmstens empfehlen kann.

Unter folgenden Link kann man sich die Arbeitshilfe als PDF downloaden:

http://www.gstt.de/doks/pdf/GSTT-Info_28-2a.pdf

Ich  möchte mich bei der GSTT für diese Arbeitshilfe recht herzlich bedanken.

Uwe Hey, Geschäftsführer BFT GmbH

PS:
Falls Sie Unterstützung bei der Festlegung der Homogenbereiche im Bereich des grabenlosen Leitungsbau benötigen , können Sie sich gerne an mein Ingenieurbüro wenden. Weiter Infos erhalten Sie unter www.uwehey.de

 

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