Beginn der Beitragsserie zum Thema: Grabenloser Leitungsbau – 20 Tipps wann und wo man ihn sinnvoll einsetzt

Auf fast jeder Baustelle gibt es Bereiche, wo es cleverer und günstiger ist, eine Leitung zu bohren, anstatt dafür einen Graben zu baggern.

Damit Sie diese Chancen besser erkennen,  möchten wir Ihnen unsere Erkenntnisse aus 30 Jahren im grabenlosen Leitungsbau mitteilen.

Grundsätzlich ist der Einsatz unserer Techniken immer dann sinnvoll und lukrativ, wenn es mit dem Bagger kompliziert wird, oder wenn die Anwohner und das Leben im Umfeld der Baustelle durch einen offenen Graben gestört werden.

In folgenden Situationen macht es Sinn, über eine grabenlose Alternative nachzudenken:

  • Kreuzung von Straßen und Verkehrswegen
  • Kreuzung von Straßenbahnen und Bahnstrecken
  • Kreuzung von Gewässern, Bächen und Flüssen
  • Kreuzung von Sportplätzen, Golfplätzen, Spielplätzen, Reitplätzen, Parkplätzen und Marktplätzen
  • Feuerwehrzufahrten, Zufahrten zu Gewerbebetrieben, Geschäften, Veranstaltungsorten usw.
  • Längsverlegung
  • Verlegung unter oder neben Bäumen
  • Verlegung in Biotopen und Naturschutzgebieten
  • Verlegung unter landwirtschaftlichen Flächen
  • Verlegung unter teuren Oberflächen
  • Verlegung in Steilhängen
  • Verlegen in instabilen Böden
  • Bei großen Verlegetiefen
  • Bei teurem Bodenaustausch
  • Bei Störung des Lebens im Umfeld der Baustelle und dem damit verbundenen Ärger
  • In Engstellen oder naher Bebauung
  • An Stellen mit geringer Arbeitsbreite, wo nur eine umständliche „Vor-Kopf-Verlegung“ möglich ist
  • Bei vielen Fremdleitungen
  • Bei hohem Verkehrsaufkommen
  • Unter Gebäuden
  • Bei Verlegung unter Brücken, Unterführungen, Torbögen usw. mit geringer Durchfahrtshöhe
  • Wenn Abkürzungen möglich wären gem. dem Motto: „Besser grabenlos untendurch anstatt mit Bagger außen herum“
  • Wenn es Probleme mit der Zustimmung von Anwohnern, Besitzern, Firmen oder der Genehmigung von Behörden gibt (wie z.B. Naturschutz, Baumschutz, Tierschutz, Baumschutz, Grünflächenämter, usw.)
  • Bei Kanalhausanschlüssen vom Grundstück direkt an den Sammler oder an einen Schacht in der Straße

Wichtiger Tipp für Baufirmen:

Vergleichen Sie unsere Angebotspreise nicht mit den Preisen, die Sie für die offene Bauweise in diesen kritischen Bereichen abrechnen können.
Meistens reichen in den kritischen Bereichen die im LV stehenden auch für die offene Bauweise bei weitem nicht aus, um Ihre Kosten zu decken.
Vergleichen Sie stattdessen die Kosten, die Ihnen beim Baggern entstehen mit den Kosten einer Bohrung und entscheiden Sie dann, was besser für Sie ist.

Man kann den Gewinn einer Baustelle auch erhöhen, in dem man den Verlust in kritischen Bereichen reduziert.

Noch zwei Gedanken:

  • Natürlich bohren wir mit großer Freude und Leidenschaft durch Autobahnen, Bahnhöfen und unter großen Flüssen wie Main und Donau. Das größte und oft nicht genutze Potential des grabenlosen Leitungsbaus steckt aber im normalen Baualltag. Es sind nicht diese Großprojekte, sondern die vielen kleinen kritischen Bauabschnitte auf den “normalen” Baustellen, wo man tagtäglich von unserer grabenlosen Bauweise am meisten profitieren kann.
  • Man sollte beim Einsatz der grabnlosen Technik nicht nur die Kosten, sondern auch die großen Vorteile für Mensch und Natur berücksichtigen. Zudem spart man sich oft Ärger und hat so mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben und auf der Baustelle.

Beitragsserie im Blog und auf YouTube

Wie eingans erwähnt werden wir in den nächsten Wochen immer wieder auf einen der oben genannten Punkte genauer eingehen und wertvolle Tipps dazu preisgeben.
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